Dr. Joachim Schulz für zwei weitere Jahre im Amt des Vorsitzenden der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau bestätigt

Schulz: „Entscheidend für die weitere wirtschaftliche Entwicklung wird sein, dass wir die Pandemie in diesem Jahr in den Griff bekommen“

Erstellt am: 23.04.2021

VILLINGEN-SCHWENNINGEN – Kontinuität an der Spitze der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall: Der Vorstandsvorsitzende der Aesculap AG, Dr. Joachim Schulz, ist auf der Mitgliederversammlung am Freitag für weitere zwei Jahre im Amt des Vorsitzenden der Bezirksgruppe bestätigt worden. Schulz hat das Amt bereits seit dem Jahr 2009 inne. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Dr. Harald Marquardt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Marquardt GmbH, und Gerhard C. C. Warnke, Geschäftsführer der Maico Elektroapparate GmbH, wiedergewählt.

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Bild: Bezirksgruppen-Geschäftsführer Markus Fink.
Bildquelle: Südwestmetall
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m Rahmen der Mitgliederversammlung nahm Schulz auch den jüngsten Tarifabschluss in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie (M+E) in den Blick. „Der Abschluss ist weitsichtig und fair für beide Seiten. Er stellt die Beschäftigungssicherung in den Mittelpunkt, honoriert beim Geld die Leistung unserer Belegschaften, behält dabei aber auch die Kosten im Griff“, befand er. „Außerdem haben wir Mechanismen vereinbart, die jene Betriebe bei den Kosten entlasten, denen es derzeit wirtschaftlich nicht gut geht.“

So müssten Unternehmen, deren Nettoumsatzrendite dieses Jahr unter 2,3 Prozent liege, ihren Mitarbeitern in 2021 den sogenannten tariflichen Zusatzbetrag von knapp 400 Euro nicht zahlen, erläuterte der Arbeitgebervertreter. Zudem eröffne der baden-württembergische M+E-Tarifabschluss den Betrieben die Option, das Weihnachtsgeld variabel zu gestalten und es je nach wirtschaftlicher Lage nach unten oder oben anzupassen.

Positiv bewertete Schulz auch die optionalen Bausteine zu den sogenannten Zukunftstarifverträgen und zur Arbeitszeitreduzierung, die den Unternehmen helfen sollen, in der anstehenden Transformation der M+E-Industrie Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. „Sie sind so flexibel ausgestaltet, dass sie die Betriebsparteien eher ermutigen werden, einen solchen Prozess anzustoßen“, schätzte der Bezirksgruppen-Vorsitzende ein. Zudem sei man im Bemühen, die Tarifverträge attraktiver zu machen, an mehreren Punkten einen großen Schritt vorangekommen. „Heute gibt es beispielsweise sieben tarifliche Modelle, mit denen geregelt wird, wer wie lange arbeiten darf. Künftig gibt es nur noch ein Modell, das auch noch einfacher und für die Betriebe leichter zu handhaben ist.“

Die von der Corona-Krise hart getroffene M+E-Industrie befinde sich auf dem Weg der wirtschaftlichen Besserung, stellte Schulz fest: „Entscheidend für die weitere wirtschaftliche Entwicklung wird sein, dass wir die Pandemie in diesem Jahr in den Griff bekommen. Neben verstärktem Impfen ist dabei von zentraler Bedeutung, dass sich alle weiter an die Regeln zur Corona-Eindämmung halten. Die Pflicht zum Abstandhalten, zum Tragen einer Maske und zur Einschränkung von sozialen Kontakten wird uns noch eine Weile begleiten. Aber immerhin ist nun ein Ende der Pandemie absehbar.“

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