Südwestmetall-Förderpreise an Nachwuchswissenschaftler der Landesuniversitäten verliehen

Dr. Maurizio Strazzeri erhält Preis für seine Dissertation an der Universität Konstanz

Erstellt am: 14.04.2022

KONSTANZ/STUTTGART – Besondere Ehrung für den Jung-Wissenschaftler Dr. Maurizio Strazzeri. Der 35-jährige ist einer von neun Nachwuchswissenschaftlern aus Baden-Württemberg, denen am Mittwoch bei einer feierlichen Veranstaltung in Stuttgart der Förderpreis des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall verliehen wurde. Strazzeri erhielt die Auszeichnung für seine Dissertation an der Universität Konstanz zum Thema „Three Essays in the Economics of Migration and Education“.

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Bild: Foto Preisverleihung Dr. Strazzeri
Bildquelle: Südwestmetall
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Strazzeris Dissertation besteht aus drei Studien, die sich mit der Identifikation und Schätzung von kausalen Effekten in den Themenbereichen der Arbeitsmarkt-, Migrations- und Bildungsökonomik befassen. In einer Studie untersucht Strazzeri beispielsweise, ob der Zugang zu schnellem Internet einen Einfluss auf Migrationsentscheidungen in Nigeria hat. Er zeigt hier auf, dass Internetnutzung Migration substanziell begünstigt.

 

Mit dem Förderpreis würdigt Südwestmetall seit über 30 Jahren herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses an den neun baden-württembergischen Landesuniversitäten. An jeder Universität wird ein mit 5.000 Euro dotierter Südwestmetall-Förderpreis ausgelobt. Die Preise werden jährlich auf Vorschlag der Universitäten für wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die für die industrielle Arbeitswelt oder deren sozialpolitische Rahmenbedingungen von Bedeutung sind. „Wir möchten damit einerseits unseren Beitrag leisten, zu zeigen, wie vielfältig und leistungsfähig die Wissenschaftslandschaft in Baden-Württemberg ist – und andererseits diese Leistungsfähigkeit auch angemessen würdigen“, sagte der Südwestmetall-Vorsitzende Wilfried Porth bei der Preisverleihung.

 

„Gern stehen wir auch bereit, gemeinsam mit dem baden-württembergischen Wissenschaftsministerium die Herausforderung anzunehmen, geflüchtete ukrainische Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu integrieren“, unterstrich Porth. „Unser gemeinsames Stipendienprogramm für syrische Flüchtlinge aus dem Jahr 2016 könnte hier als Blaupause dienen.“ Zugleich gelte es auch in den Blick zu nehmen, inwieweit man Experten und Know-how-Trägern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Kultur, die Russland und Weißrussland den Rücken zuwendeten, in Baden-Württemberg eine neue Heimstatt bieten könne, erklärte der Südwestmetall-Vorsitzende.

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