Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau

Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau: Russischer Gas-Lieferstopp würde zu wirtschaftlichem Einbruch führen, wie wir ihn in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht erlebt haben

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region warnen davor, im Falle eine russischen Gas-Lieferstopps in erster Linie den Unternehmen die Energiezufuhr zu kürzen. „Das würde zu einem wirtschaftlichen Einbruch führen, wie wir ihn in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht erlebt haben”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall sowie Vorsitzender der Geschäftsführung der Marquardt GmbH, Dr. Harald Marquardt, am Dienstag in Villingen-Schwenningen. „Die energieintensive Industrie würde besonders hart getroffen. Massive Arbeitsplatzverluste wären die Folge, die sich auch durch Kurzarbeit nicht mehr auffangen lassen. Das hat aktuell auch der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, noch einmal unterstrichen.”

Südwestmetall-Förderpreise an Nachwuchswissenschaftler der Landesuniversitäten verliehen

KONSTANZ/STUTTGART – Besondere Ehrung für den Jung-Wissenschaftler Dr. Maurizio Strazzeri. Der 35-jährige ist einer von neun Nachwuchswissenschaftlern aus Baden-Württemberg, denen am Mittwoch bei einer feierlichen Veranstaltung in Stuttgart der Förderpreis des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall verliehen wurde. Strazzeri erhielt die Auszeichnung für seine Dissertation an der Universität Konstanz zum Thema „Three Essays in the Economics of Migration and Education”.

Metallarbeitgeber in der Region warnen vor drohendem Anstieg der Lohnzusatzkosten mitten in der Wirtschaftskrise

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region warnen vor einem drohenden Anstieg der Lohnzusatzkosten mitten in der Wirtschaftskrise. „Die Bundesregierung sieht in ihren Haushaltsplanungen vor, den staatlichen Zuschuss zur Arbeitslosenversicherung zu streichen. Das würde sofort zu einer signifikanten Erhöhung des Arbeitslosenbeitrags für Arbeitnehmer und Arbeitgeber führen”, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Mittwoch in Villingen-Schwenningen. „Die Arbeitnehmer wie auch die Unternehmen sind derzeit schon durch extrem hohe Energiepreise wie auch die anhaltenden Folgen der Corona-Pandemie stark belastet. Der Staat darf nun nicht noch weitere Kostenbelastungen in Form höherer Sozialabgaben draufsatteln,” mahnte er.

Dr. Harald Marquardt übernimmt den Vorsitz der Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau

VILLINGEN-SCHWENNINGEN – Dr. Harald Marquardt wird künftig als Vorsitzender die Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau führen. Die Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbands der Metall- und Elektroindustrie in der Region wählte am Dienstag den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Marquardt-Gruppe (Rietheim-Weilheim) mit Wirkung zum 1. April 2022 zum Nachfolger von Dr. Joachim Schulz, der der Bezirksgruppe seit 2009 vorsteht.

Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau: Energie- und Mobilitätswende ist mit schleppenden Planungs- und Genehmigungsverfahren nicht zu schaffen

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region sehen die ehrgeizigen Ziele in der Klimapolitik mit dem gegenwärtigen schwerfälligen Planungs- und Genehmigungsrecht als kaum erreichbar an. „Die angepeilten klimapolitischen Schritte bis zum Jahr 2030 sind hochambitioniert, unsere Infrastruktur ist darauf aber nicht ausgelegt”, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Freitag in Villingen-Schwenningen. „Um die Energie- und Mobilitätswende in dieser kurzen Zeitspanne zu schaffen, muss jetzt massiv in Wind- und Solarkraftwerke, Stromtrassen, Ladesäulen und Energiespeicher investiert werden. Mit den gegenwärtigen schleppenden, oftmals überlangen Planungs- und Genehmigungsverfahren werden wir die Ausbauziele aber auf keinen Fall schaffen”, erklärte er.

Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau: M+E-Unternehmen in der Region leiden derzeit massiv unter gestörten Lieferketten

Villingen-Schwenningen – Auch in der Region leiden die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E) derzeit massiv unter einem Mangel an wichtigen Vorprodukten wie Halbleitern, gestörten Lieferketten und teuren Rohstoffpreisen. „Wenn entscheidende Vorprodukte fehlen, wird die Produktion im Betrieb stark beeinträchtigt. So wurden beispielsweise im vergangenen Monat in unserem Land so wenige Autos ausgeliefert wie in keinem anderen September seit 1991. Die in der Corona-Krise erweiterten Kurzarbeitergeld-Regelungen müssen deshalb auch über das Jahresende hinaus fortgeführt werden, bis sich die Versorgungslage bei den Betrieben wieder normalisiert hat”, forderte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Montag in Villingen-Schwenningen.

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