Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau

Bewältigung der Energiekrise und Stärkung des europäischen Binnenmarktes im Fokus

Kreis Rottweil: Kaum hat sich die wirtschaftliche Lage aufgrund der Pandemie im Ansatz erholt, rollt die nächste Krisewelle mit voller Wucht über das Land. Die aktuelle Situation hat der Rottweiler Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Stefan Teufel mit dem Geschäftsführer von SÜDWESTMETALL Schwarzwald-Hegau, Markus Fink in seinem wirtschaftspolitischen Austausch beleuchtet.

Den vollständigen Artikel des Schwarzwälder Boten können Sie in der beigefügten Datei lesen.

Veranstaltungsreihe „Villinger Rechtsgespräch”: Südwestmetall kritisiert geplante Kehrtwende in der Arbeitsmarktpolitik

VILLINGEN-SCHWENNINGEN – Schwere Zeiten für die Metall- und Elektroindustrie (M+E) in der Region Schwarzwald-Hegau: Neben den hohen Rohstoff- und Energiepreisen sowie den anhaltenden Lieferkettenproblemen belastet ein wachsender Arbeitskräftemangel die Branche. „Da mutet es schon grotesk an, dass die Bundesregierung jetzt mit dem geplanten Bürgergeld ein Projekt auf die Schiene gesetzt hat, dass die Arbeitskräftelücke noch vergrößern würde”, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Donnerstag beim „Villinger Rechtsgespräch”. Hauptreferent der Veranstaltung war der Vizepräsident und Vorsitzende Richter des 5. Senats am Bundesarbeitsgericht, Dr. Rüdiger Linck.

Südwestmetall: M+E-Industrie in Region Schwarzwald-Hegau ist enormen Belastungen ausgesetzt. Produktion wird auch 2022 deutlich unter Vorkrisenniveau bleiben

VILLINGEN-SCHWENNINGEN – Die Metall- und Elektroindustrie (M+E) in der Region Schwarzwald-Hegau sieht sich derzeit mit enormen Belastungen und Risiken konfrontiert. „Die wirtschaftspolitische Großwetterlage ist von großen geopolitischen Unsicherheiten und stagflationären Tendenzen geprägt, also dem gleichzeitigen Auftreten von hoher Inflation und konjunktureller Stagnation”, sagte Dr. Harald Marquardt, Vorsitzender der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, am Donnerstag beim Sommerfest des Verbandes in Villingen-Schwenningen.

Südwestmetall anlässlich „Zukunftswerkstatt”: Transformation bedeutet permanenten Anpassungs-, Kosten- und Innovationsdruck für die M+E-Unternehmen

VILLINGEN-SCHWENNINGEN – Die Metall- und Elektroindustrie (M+E) in der Region befindet sich angesichts der Mega-Trends Digitalisierung und Dekarbonisierung in einem massiven Strukturwandel. „Die Transformation birgt enormes Potenzial für die Firmen, bedeutet aber gleichzeitig einen permanenten Anpassungs-, Kosten- und Innovationsdruck. In der momentan wirtschaftlich sehr angespannten Phase ist das ein herausfordernder Prozess für die Unternehmen”, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Dienstag in Villingen-Schwenningen bei der gemeinsam mit dem Zukunftszentrum Süd veranstalteten „Zukunftswerkstatt”.

Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau: Junge Menschen haben derzeit sehr gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt – Pläne für eine Ausbildungsgarantie sind überflüssig und gefährlich

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region sehen derzeit sehr gute Chancen für junge Menschen auf dem Ausbildungsmarkt. Die Pläne der Ampel-Koalition für eine staatliche Ausbildungsgarantie seien überflüssig und gefährlich. „Wir haben keinen Mangel an Ausbildungsplatzangeboten, sondern an Bewerbern”, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Dienstag in Villingen-Schwenningen. „Viele Ausbildungsstellen sind aktuell immer noch unbesetzt, auch in der Metall- und Elektroindustrie. Eine umlagefinanzierte Ausbildungsgarantie mit verstärkter außerbetrieblicher Ausbildung wird das Problem des Bewerbermangels nicht lösen.”

Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau: Russischer Gas-Lieferstopp würde zu wirtschaftlichem Einbruch führen, wie wir ihn in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht erlebt haben

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region warnen davor, im Falle eine russischen Gas-Lieferstopps in erster Linie den Unternehmen die Energiezufuhr zu kürzen. „Das würde zu einem wirtschaftlichen Einbruch führen, wie wir ihn in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht erlebt haben”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall sowie Vorsitzender der Geschäftsführung der Marquardt GmbH, Dr. Harald Marquardt, am Dienstag in Villingen-Schwenningen. „Die energieintensive Industrie würde besonders hart getroffen. Massive Arbeitsplatzverluste wären die Folge, die sich auch durch Kurzarbeit nicht mehr auffangen lassen. Das hat aktuell auch der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, noch einmal unterstrichen.”

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