Erstellt am: 06.03.2026
VILLINGEN-SCHWENNINGEN - Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie blicken mit Spannung auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg am kommenden Sonntag. „Unsere Wirtschaft verzeichnet seit mittlerweile sieben Jahren kein nennenswertes Wachstum“, sagte die Geschäftsführerin Lisa-Maria Allramseder der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall am Donnerstag in Villingen-Schwenningen. „Wir erwarten von der kommenden Landesregierung, dass sie die Wirtschaft Baden-Württembergs wieder in den Fokus des politischen Handelns rückt.“
Bild: Lisa-Maria Allramseder, LL.M., Geschäftsführerin Südwestmetall Bezirksgruppe Schwarzwald-HegauBildquelle: SüdwestmetallAlle Rechte für Print, Internet und Social Media frei.
Zentral seien dabei direkte Maßnahmen wie der weitere Abbau von Bürokratie, die Beschleunigung von Verfahren und Genehmigungen, eine stringente Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung sowie wettbewerbsfähige Energiepreise und eine solide und verlässliche Infrastruktur, erklärte Allramseder. „Die Transformation verlangt unseren Unternehmen enorme Anstrengungen ab. Umso wichtiger sind wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen am Standort. Wir erwarten, dass die Landesregierung hier auch viel deutlicher und erfolgreicher ihre Stimme in Berlin und Brüssel hebt.“
„Wir stehen vor einer richtungsweisenden Wahl“, so die Bezirksgruppen-Geschäftsführerin weiter. „Nach 15 Jahren geht die Ära Kretschmann zu Ende, erstmals sind auch 16- und 17-jährige zur Wahl zugelassen und die Parteien der demokratischen Mitte stehen unter enormem Druck. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, wählen zu gehen. Die Möglichkeit zur politischen Beteiligung ist eine der größten Errungenschaften unserer Gesellschaft – und keine Selbstverständlichkeit“, sagt Allramseder.