Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V.
Sie sind hier:

Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau

Wurster: „Rückkehr zu paritätischem Beitragssatz hätte erhebliche negative Beschäftigungswirkung“

Südwestmetall: Arbeitgeberanteil am Krankenversicherungs-Beitragssatz muss weiter bei 7,3% festgeschrieben bleiben

Villingen-Schwenningen – Der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Ralph Wurster, hat CDU/CSU und SPD aufgefordert, in einem möglichen Koalitionsvertrag den Arbeitgeberanteil am Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung weiter bei 7,3 Prozent festzuschreiben. „Eine Rückkehr zu einem paritätischen Beitragssatz von Arbeitgebern und Arbeitnehmern hätte erhebliche negative Wirkungen auf das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung“, sagte Wurster am Donnerstag in Villingen-Schwenningen: „Denn sie würde die ohnehin schon hohen Arbeitskosten weiter nach oben treiben und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen weiter beeinträchtigen.“

Schulz: Streikplanung der Gewerkschaft ist „Spiel mit dem Feuer“

Südwestmetall-Bezirksgruppe kritisiert angelaufene Warnstreiks als Eskalation zur Unzeit

Tuttlingen / Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region Schwarzwald-Hegau haben den Beginn der Warnstreiks in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie (M+E) als „Eskalation zur Unzeit“ scharf kritisiert. „In Tarifkonflikten gilt für Streiks und auch für Warnstreiks das Ultima-Ratio-Prinzip: Sie dürfen nur zum Einsatz kommen, wenn alle anderen Verständigungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind“, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und Vorstandsvorsitzende der Aeculap AG, Joachim Schulz, am Mittwoch in Tuttlingen: „Davon sind wir aber noch meilenweit entfernt.“

Wurster: „Wirtschaftliches Wachstum und nicht staatliche Umverteilung ist Grundlage unseres Wohlstands“

Südwestmetall: Bei einer Neuauflage der Großen Koalition müssen beteiligte Parteien mehr Wirtschaft wagen

Villingen-Schwenningen – Der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Ralph Wurster, mahnt die beteiligten Parteien, bei einer Neuauflage der Großen Koalition einen Politikwechsel hin zu wachstumsfördernden Investitionen und wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen einzuschlagen. „CDU/CSU und SPD müssen bei einer Neuauflage ihres Regierungsbündnisses unbedingt mehr Wirtschaft wagen als in den vergangenen vier Jahren“, sagte Wurster am Donnerstag in Villingen-Schwenningen: „Denn wirtschaftliches Wachstum und nicht staatliche Umverteilung ist die Grundlage von Wohlstand und sozialer Sicherheit.“ In der neuen Legislaturperiode dürfe es deshalb keine weiteren bürokratischen und finanziellen Belastungen der Unternehmen geben.

Dr. Schulz: „Forderungspaket kostet eine Menge Geld, das für Zukunftsinvestitionen nicht mehr zur Verfügung stünde“

IG Metall muss in den kommenden Tarifverhandlungen die Zukunft der Jobs in den Blick nehmen

Tuttlingen/Villingen-Schwenningen – Der Vorsitzende der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall hat die IG Metall aufgefordert, bei den am Mittwoch dieser Woche beginnenden Tarifverhandlungen in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie (M+E) der gemeinsamen Verantwortung der Tarifpartner für gute und sichere Arbeitsplätze im Land gerecht zu werden. „Die Gewerkschaftsforderung nach sechs Prozent Lohnsteigerung sowie einem Recht auf Arbeitszeitverkürzung mit teilweisem Lohnausgleich passt dazu überhaupt nicht, sie ist auch schlicht zu teuer“, sagte Schulz am Dienstag in Tuttlingen „Wir appellieren an die IG Metall, in den Verhandlungen die Zukunft der Jobs in den Blick zu nehmen.“

Wurster: „Brauchen Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts, um Potenziale der Digitalisierung voll ausschöpfen zu können“

17. „Villinger Rechtsgespräch“ nimmt Entwicklungen im Arbeitsrecht in den Blick

VILLINGEN-SCHWENNINGEN – „Eine neue Bundesregierung muss die Rahmenbedingungen in Deutschland endlich wieder so setzen, dass die Unternehmen in Deutschland wettbewerbsfähiger agieren können“, forderte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Ralph Wurster, am Dienstag anlässlich des 17. „Villinger Rechtsgesprächs“ in Villingen-Schwenningen. „Wir können uns nicht nochmal vier Jahre wirtschaftspolitischen Stillstand leisten“, sagte Wurster bei der von seinem Verband veranstalteten Tagung in der Neuen Tonhalle vor ca. 70 Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Rechtswesen. Hauptreferent der Veranstaltung war der Vizepräsident des Bundesarbeitsgerichts, Dr. Rüdiger Linck.

Decker: „Kommender Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie kommt hier besondere Bedeutung zu“

Metallarbeitgeber warnen davor, derzeitige gute wirtschaftliche Entwicklung als Selbstläufer zu betrachten

TUTTLINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Schwarzwald-Hegau warnen davor, die derzeitige gute wirtschaftliche Entwicklung als Selbstläufer zu betrachten. „Ob die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie (M+E) auch weiterhin national und international erfolgreich sind, hängt maßgeblich davon ab, ob die Arbeitskosten am heimischen Standort in einem wettbewerbsfähigen Rahmen bleiben“, sagte Peter Decker, Sprecher der Unternehmerkontaktgruppe Tuttlingen / Konstanz - Singen, am Dienstag in Tuttlingen anlässlich einer Sitzung der Unternehmerkontaktgruppen.

Südwestmetall
Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V.

Löffelstraße 22–24
70597 Stuttgart
Postfach 70 05 01
70574 Stuttgart
Tel. +49 (0)711 7682-0
Fax +49 (0)711 7651675
E-Mail: info(at)suedwestmetall.de

URL: http://schwarzwald-hegau.suedwestmetall.de/SWM/web.nsf/id/pa_sh_startseite.html
Datum: 23.1.2018

VOILA_REP_ID=C1257761:004A5185