Südwestmetall verleiht Förderpreis an Dr. Ann Sophie Lauterbach von der Universität Konstanz

Krause: „Die Preisträger machen mit Ihren herausragenden Dissertationen die Forschungsleistungen an den baden-württembergischen Landesuniversitäten für uns unmittelbar und sehr vielfältig erlebbar.“

Erstellt am: 24.04.2026

STUTTGART – Der Arbeitgeberverband Südwestmetall hat am Mittwoch seinen alljährlichen
Förderpreis bei einer feierlichen Veranstaltung in Stuttgart an Dr. Ann Sophie Lauterbach verliehen.
Der Preis wird seit über 35 Jahren an herausragende Nachwuchswissenschaftler der Landesuniversitäten
verliehen, die mit ihren Dissertationen einen besonderen Beitrag für die industrielle Arbeit und deren
sozialpolitische Rahmenbedingungen leisten.

Dr. Lauterbach im Gespräch mit Südwestmetall-Vorsitzenden Peter s. Krause

Fotocredits: Frank Eppler

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„Die Preisträger machen mit Ihren herausragenden Dissertationen die Forschungsleistungen an den
baden-württembergischen Landesuniversitäten für uns unmittelbar und sehr vielfältig erlebbar “, sagte
der Südwestmetall-Vorsitzende Peter S. Krause anlässlich der Förderpreisverleihung. „Gerade in der
Phase verschärften globalen Wettbewerbs und beschleunigter technologischer Entwicklungen kommt es
auf Innovationsstärke an.“

Die Dissertation von Dr. Ann Sophie Lauterbach untersucht, wie sich diese neuen
Arbeitsplatzkonzepte auf das Verhalten und das Wohlbefinden der Mitarbeiter auswirken.
Ihre Forschung beantwortet zentrale Fragen zur Gestaltung moderner Arbeitsplätze: Wie beeinflusst
der Wechsel von festen Büroräumen zu flexibleren Lösungen die Anwesenheitsraten der
Mitarbeitenden? Gibt es Unterschiede zwischen Büroarbeit und Arbeiten von zu Hause aus, wenn es
um Anwesenheit und Fehlzeiten geht? Und wie wirken sich flexible Büros auf das soziale
Miteinander und die Leistung der Mitarbeitenden aus?

Dr. Lauterbachs Ergebnisse zeigen, dass Mitarbeitenden, die länger im Unternehmen sind,
tendenziell häufiger abwesend sind, wenn das Büro in eine flexiblere Umgebung umgestaltet wird.
Interessanterweise sinken die Fehlzeiten bei Mitarbeitenden, insbesondere bei Eltern, deutlich,
wenn sie von zu Hause aus arbeiten. Flexible Büros können zwar die Zusammenarbeit und
Produktivität fördern, bergen aber auch das Risiko, dass sich Mitarbeitende kontrolliert fühlen oder
das Arbeitsumfeld als Einschnitt in die Privatsphäre wahrnehmen.

Insgesamt liefert die Arbeit von Dr. Ann Sophie Lauterbach wichtige Erkenntnisse für Unternehmen,
die ihre Arbeitsplatzkonzepte an die veränderten Bedürfnisse der Mitarbeiter anpassen wollen und
dabei die Auswirkungen auf Gesundheit, soziale Beziehungen und Leistung berücksichtigen müssen.

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