Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau

Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau: Energie- und Mobilitätswende ist mit schleppenden Planungs- und Genehmigungsverfahren nicht zu schaffen

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region sehen die ehrgeizigen Ziele in der Klimapolitik mit dem gegenwärtigen schwerfälligen Planungs- und Genehmigungsrecht als kaum erreichbar an. „Die angepeilten klimapolitischen Schritte bis zum Jahr 2030 sind hochambitioniert, unsere Infrastruktur ist darauf aber nicht ausgelegt”, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Freitag in Villingen-Schwenningen. „Um die Energie- und Mobilitätswende in dieser kurzen Zeitspanne zu schaffen, muss jetzt massiv in Wind- und Solarkraftwerke, Stromtrassen, Ladesäulen und Energiespeicher investiert werden. Mit den gegenwärtigen schleppenden, oftmals überlangen Planungs- und Genehmigungsverfahren werden wir die Ausbauziele aber auf keinen Fall schaffen”, erklärte er.

Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau: M+E-Unternehmen in der Region leiden derzeit massiv unter gestörten Lieferketten

Villingen-Schwenningen – Auch in der Region leiden die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E) derzeit massiv unter einem Mangel an wichtigen Vorprodukten wie Halbleitern, gestörten Lieferketten und teuren Rohstoffpreisen. „Wenn entscheidende Vorprodukte fehlen, wird die Produktion im Betrieb stark beeinträchtigt. So wurden beispielsweise im vergangenen Monat in unserem Land so wenige Autos ausgeliefert wie in keinem anderen September seit 1991. Die in der Corona-Krise erweiterten Kurzarbeitergeld-Regelungen müssen deshalb auch über das Jahresende hinaus fortgeführt werden, bis sich die Versorgungslage bei den Betrieben wieder normalisiert hat”, forderte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Montag in Villingen-Schwenningen.

Fink appelliert in seiner Begrüßungsrede: „Kommende Bundesregierung muss wieder die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Wirtschaftsstandorts in den Mittelpunkt rücken

VILLINGEN-SCHWENNINGEN – „Der Koalitionsvertrag einer neuen Bundesregierung muss wieder die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Wirtschaftsstandorts in den Mittelpunkt rücken”, forderte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Donnerstag beim „Villinger Rechtsgespräch”, das in diesem Jahr bereits zum 20. Mal stattfand „Wir können uns nicht nochmal vier Jahre wirtschaftspolitischen Stillstand leisten”, sagte Fink bei der von seinem Verband veranstalteten Tagung vor Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Rechtswesen. Hauptreferent der Veranstaltung war der Rechtsexperte Prof. Dr. Markus Stoffels von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Pandemiebedingt konnte das „Villinger Rechtsgespräch” in diesem Jahr nur als Online-Tagung durchgeführt werden, nachdem es im vergangenen Jahr sogar komplett ausfallen musste.

Metallarbeitgeber mahnen die Politik, die Unternehmen auf keinen Fall mit Steuererhöhungen zu belasten – Corona-Krise hat die Firmen viel Liquidität gekostet

VILLINGEN-SCHWENNINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region fordern die Politik auf, die Unternehmen trotz der hohen öffentlichen Verschuldung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht mit Steuererhöhungen zu belasten. „Die Corona-Krise hat auch die Unternehmen viel Liquidität gekostet”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Dr. Joachim Schulz, an diesem Donnerstag beim Sommerfest des Verbandes in Villingen-Schwenningen. „Sie brauchen jetzt dringend finanzielle Entlastungen – und auf keinen Fall weitere Belastungen. Ich kann nur dringend davor warnen, jetzt an der Steuerschraube zu drehen. Damit würden wir den Konjunkturmotor wieder abwürgen, bevor er richtig in Gang gekommen ist.”

Südwestmetall: Nächste Bundesregierung muss wieder Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts ins Zentrum der Politik rücken

Villingen-Schwenningen – Mit Blick auf die kommende Bundestagswahl fordern die Metallarbeitgeber in der Region, in der nächsten Legislaturperiode wieder die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Wirtschaftsstandorts in den Mittelpunkt der Politik zu rücken. „Leider hat die Große Koalition eine wachstumsorientierte Agenda vermissen lassen. Die Schwerpunkte lagen – von den krisenbedingten Hilfsmaßnahmen abgesehen – in erster Linie auf sozialpolitischen Ausgabenprogrammen”, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Dienstag in Villingen-Schwenningen. „Damit unsere Wirtschaft wieder ins Laufen kommt, braucht sie die richtigen Rahmenbedingungen. Ganz zentral ist hier eine Reform der Sozialsysteme. Oberstes Ziel muss dabei sein, dass die Sozialabgaben die Grenze von 40 Prozent des Bruttolohns nicht überschreiten.”

Dr. Joachim Schulz für zwei weitere Jahre im Amt des Vorsitzenden der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau bestätigt

VILLINGEN-SCHWENNINGEN – Kontinuität an der Spitze der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall: Der Vorstandsvorsitzende der Aesculap AG, Dr. Joachim Schulz, ist auf der Mitgliederversammlung am Freitag für weitere zwei Jahre im Amt des Vorsitzenden der Bezirksgruppe bestätigt worden. Schulz hat das Amt bereits seit dem Jahr 2009 inne. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Dr. Harald Marquardt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Marquardt GmbH, und Gerhard C. C. Warnke, Geschäftsführer der Maico Elektroapparate GmbH, wiedergewählt.

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