Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V.
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Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau

Wurster: „Befristungen waren wichtige Voraussetzung für Jobwunder der letzten Jahre. Noch bestehende Flexibilität darf den Unternehmen nicht genommen werden.“

Südwestmetall: Union darf SPD-Forderung nach Einschränkung von sachgrundlosen Befristungen nicht nachgeben

Villingen-Schwenningen – Der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Ralph Wurster, hat die SPD davor gewarnt, in dem mit der CDU/CSU angestrebten Koalitionsvertrag auf einer Einschränkung von sachgrundlosen Befristungen zu beharren. „Befristungen mit und ohne Sachgrund bieten Arbeitsuchenden einen erfolgreichen Weg für einen Einstieg oder – gerade nach längerer Arbeitslosigkeit – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt”, sagte Wurster am Donnerstag in Villingen-Schwenningen „Diese besonderen Chancen befristeter Arbeitsverträge dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Sie waren eine wichtige Voraussetzung für das Jobwunder, das wir in den letzten Jahren erlebt haben.”

Dr. Schulz: „Gewerkschaft muss für zukunftsfähige Lösung auch bei Entgelt und finanzieller Erleichterung für Teilzeitkräfte mehr Kompromissbereitschaft zeigen“

Südwestmetall: IG Metall darf sich der gemeinsamen Verantwortung der Sozialpartner nicht verweigern

TUTTLINGEN / VILLINGEN-SCHWENNINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Schwarzwald-Hegau haben die IG Metall dazu aufgefordert, sich in den laufenden Tarifverhandlungen der gemeinsamen Verantwortung der Sozialpartner nicht zu verweigern. „Ihr Forderungspaket ist nach wie vor insgesamt zu teuer, in Teilen ungerecht und passt nicht zu den enormen Herausforderungen, vor denen unsere Industrie steht“, kritisierte Dr. Joachim Schulz, Vorsitzender der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, am Donnerstag: „Bisher hat sich die Gewerkschaft aber nur beim Thema Arbeitszeit ein paar Millimeter bewegt. Für eine zukunftsfähige Lösung, die die Breite unserer Betriebe nicht überfordert, muss sie auch beim Entgelt und bei einer finanziellen Erleichterung für Teilzeitkräfte mehr Kompromissbereitschaft zeigen.“

Wurster: „Rückkehr zu paritätischem Beitragssatz hätte erhebliche negative Beschäftigungswirkung“

Südwestmetall: Arbeitgeberanteil am Krankenversicherungs-Beitragssatz muss weiter bei 7,3% festgeschrieben bleiben

Villingen-Schwenningen – Der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Ralph Wurster, hat CDU/CSU und SPD aufgefordert, in einem möglichen Koalitionsvertrag den Arbeitgeberanteil am Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung weiter bei 7,3 Prozent festzuschreiben. „Eine Rückkehr zu einem paritätischen Beitragssatz von Arbeitgebern und Arbeitnehmern hätte erhebliche negative Wirkungen auf das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung“, sagte Wurster am Donnerstag in Villingen-Schwenningen: „Denn sie würde die ohnehin schon hohen Arbeitskosten weiter nach oben treiben und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen weiter beeinträchtigen.“

Schulz: Streikplanung der Gewerkschaft ist „Spiel mit dem Feuer“

Südwestmetall-Bezirksgruppe kritisiert angelaufene Warnstreiks als Eskalation zur Unzeit

Tuttlingen / Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region Schwarzwald-Hegau haben den Beginn der Warnstreiks in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie (M+E) als „Eskalation zur Unzeit“ scharf kritisiert. „In Tarifkonflikten gilt für Streiks und auch für Warnstreiks das Ultima-Ratio-Prinzip: Sie dürfen nur zum Einsatz kommen, wenn alle anderen Verständigungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind“, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und Vorstandsvorsitzende der Aeculap AG, Joachim Schulz, am Mittwoch in Tuttlingen: „Davon sind wir aber noch meilenweit entfernt.“

Wurster: „Wirtschaftliches Wachstum und nicht staatliche Umverteilung ist Grundlage unseres Wohlstands“

Südwestmetall: Bei einer Neuauflage der Großen Koalition müssen beteiligte Parteien mehr Wirtschaft wagen

Villingen-Schwenningen – Der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Ralph Wurster, mahnt die beteiligten Parteien, bei einer Neuauflage der Großen Koalition einen Politikwechsel hin zu wachstumsfördernden Investitionen und wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen einzuschlagen. „CDU/CSU und SPD müssen bei einer Neuauflage ihres Regierungsbündnisses unbedingt mehr Wirtschaft wagen als in den vergangenen vier Jahren“, sagte Wurster am Donnerstag in Villingen-Schwenningen: „Denn wirtschaftliches Wachstum und nicht staatliche Umverteilung ist die Grundlage von Wohlstand und sozialer Sicherheit.“ In der neuen Legislaturperiode dürfe es deshalb keine weiteren bürokratischen und finanziellen Belastungen der Unternehmen geben.

Dr. Schulz: „Forderungspaket kostet eine Menge Geld, das für Zukunftsinvestitionen nicht mehr zur Verfügung stünde“

IG Metall muss in den kommenden Tarifverhandlungen die Zukunft der Jobs in den Blick nehmen

Tuttlingen/Villingen-Schwenningen – Der Vorsitzende der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall hat die IG Metall aufgefordert, bei den am Mittwoch dieser Woche beginnenden Tarifverhandlungen in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie (M+E) der gemeinsamen Verantwortung der Tarifpartner für gute und sichere Arbeitsplätze im Land gerecht zu werden. „Die Gewerkschaftsforderung nach sechs Prozent Lohnsteigerung sowie einem Recht auf Arbeitszeitverkürzung mit teilweisem Lohnausgleich passt dazu überhaupt nicht, sie ist auch schlicht zu teuer“, sagte Schulz am Dienstag in Tuttlingen „Wir appellieren an die IG Metall, in den Verhandlungen die Zukunft der Jobs in den Blick zu nehmen.“

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Datum: 21.2.2018

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